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Tipps zum Telefon-Festnetzanschluss

Vermutlich werden Sie wie viele andere Verbraucher einen Festnetzanschluss mit Internetzugang und einen Mobilfunkvertrag haben. Da es sich um längerfristige Verträge handelt und sich die Leistungen in den neuen Angeboten der Provider verbessern, gibt es hier ein hohes jährliches Einsparpotenzial. Es lohnt sich, regelmäßig rechtzeitig vor Ende der Vertragslaufzeit die aktuellen Angebote zu prüfen. Denn Neukunden erhalten bessere Angebote mit reduzierten Grundpreisen für die ersten sechs oder zwölf Monate.

Ermitteln Sie zuerst anhand Ihres Nutzungsverhaltens den tatsächlichen Bedarf, bevor Sie nach neuen Angeboten suchen. Beim Festnetzanschluss ist wichtig, wie oft und wie lange Sie telefonieren, rufen Sie Mobilfunknummern an? Entsprechend kann ein Tarif mit Flatrate oder Freiminuten passend sein.

Einen entscheidenden Einfluss auf den Tarif hat die Leistungsfähigkeit des Internetzugangs. Je schneller er sein soll, desto teurer sind die monatlichen Kosten. Einen schnellen Internetzugang benötigen Sie vor allem für das Streamen von Filmen, Teilnahme an Videokonferenzen und für Online-Gaming. Je mehr Teilnehmer dies parallel machen wollen, desto höher sollte die Bandbreite des Internetzugangs sein. Diese Erfahrung mussten viele Familien während des Lockdowns machen, als Eltern im Homeoffice Videokonferenzen durchführten, während die Kinder im Rahmen des Homeschooling am Unterricht teilnahmen. Folgende Bandbreiten sind abhängig vom Einsatzzweck zu empfehlen:

Bandbreite abGeeignet für
16 Mbit/sNormalsurfer, die im Internet surfen und E-Mails schreiben, Musik hören und gelegentlich Videos streamen möchten
50 Mbit/sVielsurfer mit Homeoffice-Tätigkeiten, Teilnahme an Videokonferenzen, Musik hören und Videostreaming in hochauflösender Bildqualität, Online-Gaming
100 Mbit/sFamilien und Wohngemeinschaften, die gleichzeitig Filme streamen und online spielen, umfangreiche Downloads durchführen
Notwendige Bandbreiten beim Internetzugang

Allerdings sind nicht alle Bandbreiten an jeder Wohnadresse verfügbar. Dies hängt davon ab, mit welchem Medium (Kupferkabel, Fernsehkabel, Glasfaser, LTE) die Telekommunikationsanbieter das Wohngebiet erschlossen haben. Hier hilft ein Verfügbarkeitscheck auf der Webseite der bundesweiten Anbieter 1&1, Congstar, O2 Telefónica, Tele2, Telekom, und Vodafone weiter.

Zusätzlich können Sie die Verfügbarkeit von Telefonanschlüssen mit schnellen Internetverbindungen auch bei regionalen Anbietern prüfen. Hinweis: Wenn Sie das Übertragungsmedium wechseln, z.B. von einem DSL-Anschluss mit Kupferkabel auf einen neuen Anschluss über das Fernsehkabel, benötigen Sie einen neuen Router. Eventuell stellt der neue Anbieter einen passenden Router zur Verfügung.

Und so läuft der Vertragswechsel ab, wenn Sie einen passenden Tarif gefunden haben:

  1. Klären Sie zuerst die Kündigungsfrist Ihres aktuellen Vertrags. Die Kündigungsfrist finden Sie entweder auf Ihrer letzten Abrechnung, oder im Internet-Kundenportal.

  2. Schließen Sie den neuen Vertrag beim gewählten Anbieter und Beauftragen ihn mit dem Wechsel des Telefonanschlusses. Dies hat den Vorteil, dass sich die Anbieter unmittelbar über die nahtlose Umschaltung des Anschlusses absprechen müssen. Und falls der Wechsel innerhalb eines Kalendertages scheitern sollte, muss der Altanbieter seinen Kunden wieder mit einem Telefon- bzw. Internetanschluss versorgen. Diese Zusage würde bei einer eigenen Kündigung verloren gehen.

  3. Wenn Sie Ihre bisherige Telefonnummer mitnehmen möchten, beauftragen Sie Ihren neuen Anbieter mit der Portierung bei Wechselantrag für den Telefonanschluss. Dadurch bleiben Sie unter der bekannten Telefonnummer für Freunde und Verwandte erreichbar. Die Mitnahme einer Festnetzrufnummer darf maximal 11,44 Euro einschließlich Mehrwertsteuer kosten. In vielen Fällen übernimmt der neue Anbieter die Portierungskosten.

Hier finden Sie eine Vergleichsmöglichkeit ⓘ von verschiedenen Anbietern:

Ein Verzicht auf den Festnetzanschluss wäre eine überlegenswerte Sparmöglichkeit. Wenn Sie über einen zusätzlichen Mobilfunkvertrag verfügen, sind Sie jederzeit und überall erreichbar. Da die meisten Mobilfunktarife Flatrates oder großzügige Inklusiv-Volumen für Inlandsverbindungen beinhalten, fallen für Telefonate über das Smartphone keine Gebühren an.

Dazu kommt, dass viele Gespräche über Internetverbindungen laufen, wie z.B. bei WhatsApp oder Skype. Je nachdem wie umfangreich Sie das Internet nutzen, kann auch hier der Mobilfunkvertrag ausreichen. Da die meisten Mobilfunktarife ein Inklusiv-Datenvolumen für den Internetzugang enthalten, reicht dieser meistens zum Surfen und E-Mailen aus. Darüber hinaus kann zusätzliches Datenvolumen oder eine Internet-Flatrate-Option hinzugebucht werden.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch „Günstig einkaufen – Wie Sie Geld sparen und Vermögen aufbauen“.

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